Weitere Informationen zu ADS/ADHS
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Nachrichten
Die neue Trainings-/ Therapiesoftware Trainingsflug2
ist fertig. Eine Demo finden Sie hier.
Sie basiert auf dem seit 2001 vertriebenen Programm
Trainingsflug, spricht aber gezielt die Probleme
von Menschen mit ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom
bzw. Hyperaktivität) an. Die Software basiert
auf neuen Forschungsergebnissen. Weitere Infos finden
Sie hier. |
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Buchtipp: War Michel aus Lönneberga
ein aufmerksamkeitsgestörtes Kind?

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Trainingsprogramm gegen ADS
Sie können bei mir auf Basis einer Diagnostik ein Trainingsprogramm
durchführen. Dieses erfordert ein etwa 5 wöchiges tägliches
Training am Computer bei Ihnen zu Hause. Die Software dazu müssten
Sie erwerben, ich informiere Sie natürlich über günstige
Möglichkeiten. Begleitend werden finden Termine bei mir statt.
Die Kosten können in einigen Fällen zumindest teilweise
von der Krankenkasse erstattet werden.
Ritalin
Sehr in Mode sind nach wie vor biologische Ansätze zu ADS.
Wenn man die Gehirne dieser Kinder untersucht, findet man ein unterschiedliches
Aktivierungsmuster und eine unterschiedliche Biochemie. Dies wird
auch als Begründung für die Wirkung von Ritalin herangeführt.
Aber ist es so erstaunlich, dass Kinder mit besonderem Verhalten
auch besondere Gehirne haben? Muss das gleich krankhaft sein? Tatsächlich
ändert sich das Verhalten unter Ritalin. Aber sollten Kinder
deswegen jahrelang ein Aufputschmittel bekommen? Auch die genannte
"paradoxe" Wirkung bei ADS Kindern ist doch nicht so paradox:
auch "normale" Erwachsene können sich unter solchen
Mitteln besser konzentrieren. Aber es gibt sicherlich zugespitzte
Krisensituationen, wo vielleicht Ritalin der letzte Ausweg sein
kann.
Ist es immer ADS?
Ein weiteres Problem bei den ADS Symptomen ist, dass es auch viele
andere Gründe dafür geben kann, z.B. psychische Probleme,
Über- oder Unterforderung in der Schule und weiteres. Deshalb
ist eine vorbereitende Diagnostik auch so wichtig.
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ADS spielt in der öffentlichen Diskussion
eine zunehmend große Rolle. Dabei ist ADS ein weit diffuserer
Begriff, als man zunächst denkt. Letztlich ist ADS einfach
eine Zusammenstellung verschiedener Symptome, im Wesentlichen natürlich
die Aufmerksamkeitsstörung, weiter auch Träumen, Ungeduld,
Empfindlichkeit, "störrisches" Verhalten, Schwierigkeit
bei langweiligen Tätigkeiten, wenig Geduld usw. Interessanterweise
gehören zu den "Symptomen" aber auch eine starker
Gerechtigkeitssinn, eine ausgeprägte Hilfsbereitschaft sowie
Abenteuerlust. Es ist wichtig, ADS Kinder und Erwachsene nicht einfach
als defizitär zu sehen. Viele Dinge könne sie auch besser,
oft sind sie auch sehr intelligent.
Ist ADS eine Krankheit?
Diese Frage ist stark in der Diskussion. ADS Kinder und Erwachsene
weisen bestimmte Merkmale aus, die man als "typbedingt"
oder aber auch als Krankheit auffassen kann (was aber bedeuten würde,
dass z.B. in den USA 20% der Kinder krank wären). Auf jeden
Fall passen ADS Kinder mit ihren Eigenschaften oft schlecht in unser
Schul- und Berufssystem.
Warum Therapie?
In neueren wissenschaftlichen Studien wurde festgestellt, dass sich
die Leistungsdefizite bei ADS Kindern und Erwachsenen durch spezielle
Trainingsverfahren, die meist am Computer durchgeführt werden,
verbessern lassen. Im Zentrum steht dabei das sogenannte Arbeitsgedächtnis,
eine Art Speicher im Gehirn, durch den wie durch einen Flaschenhals
alle Sinnesinformationen müssen. Dieser Flaschenhals kann etwas
geweitet werden, und damit bessern sich in vielen Fällen auch
ADS-Symptome.
ADS bei Erwachsenen
Ein Mythos von ADS ist, dass sich die Symptome auswachsen. Das tun
sie nicht! Auch ein Erwachsener kann erheblich beeinträchtigt
sein. Wenn die Symptome aber erst in Jugend oder Erwachsenenalter
auftreten, ist es auf jeden Fall kein ADS.
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