Dipl.-Psych. Christian Hemschemeier - Psychologische Praxis Hamburg Alstertal

     
Suchen:

Weitere Informationen zu ADS/ADHS - Meine Position

Nachrichten
Die neue Trainings-/ Therapiesoftware Trainingsflug2 ist fertig. Eine Demo finden Sie hier. Sie basiert auf dem seit 2001 vertriebenen Programm Trainingsflug, spricht aber gezielt die Probleme von Menschen mit ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom bzw. Hyperaktivität) an. Die Software basiert auf neuen Forschungsergebnissen. Weitere Infos finden Sie hier.

Buchtipp: War Michel aus Lönneberga ein aufmerksamkeitsgestörtes Kind?
cover
Bestellen bei Amazon

Trainingsprogramm gegen ADS
Sie können bei mir auf Basis einer Diagnostik ein Trainingsprogramm durchführen. Dieses erfordert ein etwa 5 wöchiges tägliches Training am Computer bei Ihnen zu Hause. Die Software dazu müssten Sie erwerben, ich informiere Sie natürlich über günstige Möglichkeiten. Begleitend werden finden Termine bei mir statt. Die Kosten können in einigen Fällen zumindest teilweise von der Krankenkasse erstattet werden.

Ritalin
Sehr in Mode sind nach wie vor biologische Ansätze zu ADS. Wenn man die Gehirne dieser Kinder untersucht, findet man ein unterschiedliches Aktivierungsmuster und eine unterschiedliche Biochemie. Dies wird auch als Begründung für die Wirkung von Ritalin herangeführt. Aber ist es so erstaunlich, dass Kinder mit besonderem Verhalten auch besondere Gehirne haben? Muss das gleich krankhaft sein? Tatsächlich ändert sich das Verhalten unter Ritalin. Aber sollten Kinder deswegen jahrelang ein Aufputschmittel bekommen? Auch die genannte "paradoxe" Wirkung bei ADS Kindern ist doch nicht so paradox: auch "normale" Erwachsene können sich unter solchen Mitteln besser konzentrieren. Aber es gibt sicherlich zugespitzte Krisensituationen, wo vielleicht Ritalin der letzte Ausweg sein kann.

Ist es immer ADS?
Ein weiteres Problem bei den ADS Symptomen ist, dass es auch viele andere Gründe dafür geben kann, z.B. psychische Probleme, Über- oder Unterforderung in der Schule und weiteres. Deshalb ist eine vorbereitende Diagnostik auch so wichtig.

 

 

 

ADS spielt in der öffentlichen Diskussion eine zunehmend große Rolle. Dabei ist ADS ein weit diffuserer Begriff, als man zunächst denkt. Letztlich ist ADS einfach eine Zusammenstellung verschiedener Symptome, im Wesentlichen natürlich die Aufmerksamkeitsstörung, weiter auch Träumen, Ungeduld, Empfindlichkeit, "störrisches" Verhalten, Schwierigkeit bei langweiligen Tätigkeiten, wenig Geduld usw. Interessanterweise gehören zu den "Symptomen" aber auch eine starker Gerechtigkeitssinn, eine ausgeprägte Hilfsbereitschaft sowie Abenteuerlust. Es ist wichtig, ADS Kinder und Erwachsene nicht einfach als defizitär zu sehen. Viele Dinge könne sie auch besser, oft sind sie auch sehr intelligent.

Ist ADS eine Krankheit?
Diese Frage ist stark in der Diskussion. ADS Kinder und Erwachsene weisen bestimmte Merkmale aus, die man als "typbedingt" oder aber auch als Krankheit auffassen kann (was aber bedeuten würde, dass z.B. in den USA 20% der Kinder krank wären). Auf jeden Fall passen ADS Kinder mit ihren Eigenschaften oft schlecht in unser Schul- und Berufssystem.

Warum Therapie?
In neueren wissenschaftlichen Studien wurde festgestellt, dass sich die Leistungsdefizite bei ADS Kindern und Erwachsenen durch spezielle Trainingsverfahren, die meist am Computer durchgeführt werden, verbessern lassen. Im Zentrum steht dabei das sogenannte Arbeitsgedächtnis, eine Art Speicher im Gehirn, durch den wie durch einen Flaschenhals alle Sinnesinformationen müssen. Dieser Flaschenhals kann etwas geweitet werden, und damit bessern sich in vielen Fällen auch ADS-Symptome.

ADS bei Erwachsenen
Ein Mythos von ADS ist, dass sich die Symptome auswachsen. Das tun sie nicht! Auch ein Erwachsener kann erheblich beeinträchtigt sein. Wenn die Symptome aber erst in Jugend oder Erwachsenenalter auftreten, ist es auf jeden Fall kein ADS.



© 2001-2010 PP Alstertal, Neuropsychologie / Neuropsychologische Software - Konzentrationstraining / Konzentrationsstörungen Impressum Top

 


 

Neuropsychologie Psychotherapie